Hegering Barsinghausen

Der Hegering Barsinghausen stellt sich vor:

Unser Hegering wurde im Jahr 1948 ins Leben gerufen. Er ist eine Untergliederung der Jägerschaft Hannover-Land e.V. und umfasst die Fläche der NLF im Gebiet des Großen Deisters sowie die Reviere am nördlichen Deisterrand einschließlich des Reviers „Barsinghausen“ des Klosterforstamtes. Von der Stadt Gehrden im Osten, der Stadt Springe im Süden, bis Lauenau im Südwesten und Bantorf an der BAB 2 im Westen.

Hauptsächliche Wildarten sind das Reh- und Schwarzwild. Rotwild kommt in den Waldrevieren im Deister und in den Deister-Randrevieren vor. Diese Reviere gehören auch dem „Rotwildring Großer Deister“ an. Hasen, Kaninchen, Füchse, Waschbären, Nuria, Marder etc. sowie Rebhühner, Tauben und Enten kommen natürlich in den Revieren des Hegerings – allerdings in unterschiedlicher Besatzdichte – ebenfalls vor.

Wie alle anderen Hegeringe in den Jägerschaften sehen wir unsere vorrangigen Aufgaben in der Unterstützung der zum Hegering gehörenden Reviere beim Schutz und der Erhaltung einer artenreichen Fauna und Flora. Auf Hegeringebene pflegen wir daneben das jagdliche Brauchtum, wie z.B. dass Jagdhornblasen und fördern das jagdliche Schießen.

  • Mitglieder

    Mitgliederanzahl: 160

  • Größe

    Gesamtfläche: 8100 ha

  • Reviere

    Bantorf, Barsinghausen, Egestorf, FA Saupark Bückethaler Landwehr, FA Saupark „Großer Deister“, FA Saupark Kappenberg, Gehrden, Gehrden EJ, KFA Westerhof „Barsinghausen“, Kirchdorf, Langreder, Leveste, Leveste EJ, Winninghausen-Hohenbostel

  • Wildarten

    Rotwild, Schwarzwild, Rehwild, Fuchs, Waschbär, Nutria, Graugans, Stockente


Die Rehkitzretter im Einsatz!

  • Total Anzahl Felder

    110

  • Total Feldfläche

    440ha

  • Anzahl Einsatztage

    25

  • Anzahl Rehkitze

    97


Nachrichten

  • Montag, 10. Oktober 2022 von Mirko Haendel

    Drei tote Tiere bei Wichtringhausen / Hegeringleiter mahnt Verantwortung der Hundebesitzer an

    Barsinghausen/ Wichtringhausen

    Von Mirko Haendel

    Wichtringhausen. Drei innerhalb von fünf Monaten bei Wichtringhausen qualvoll verendete Rehe haben die Anwohner aufgeschreckt. Der NABU Barsinghausen sowie Barsinghausens Hegeringleiter Wolfram Klöber mahnen nun Hundebesitzer, ihre Tiere auch außerhalb der Zeit des Leinenzwangs im Zweifel lieber an die Leine zu nehmen.

    Im Verlauf der westlich des Wichtringhäuser Forstes liegenden Wassermühlenstraße hat eine Anwohnerin im April dieses Jahres ein weibliches Reh (Ricke), im Juni ein Jungtier (Kitz) und im September ein weibliches, junges Reh tot aufgefunden. Die darüber informierte NABU-Vorsitzende Elke Steinhoff vermutet, dass die Tiere totgehetzt wurden. Nach einem Blick auf die angefertigten Fotos war auch Hegeringleiter Klöber überzeugt von der angegebenen Todesursache. „Die Wunden sprechen dafür, dass es Hunde waren, die die Rehe gehetzt haben“, sagt Klöber. Es fehlten keine Körperteile, die Wunden seien relativ klein. „Im Gegensatz zu Wölfen fressen Hunde ihre Beute nicht“, so der Hegeringleiter.

    Hunde streifen durch Deister

    Der unter Menschen lebende Hund benötige im Gegensatz zum Wolf Wildtiere nicht als Nahrung. „Aber ein Hund, der einmal ein Reh gerissen hat, will dies immer wieder tun“, sagt Klöber. Als Hegeringleiter wisse er, dass es Hunde gebe, die regelmäßig nachts durch den Deister streiften.

    Nach Angaben der Anwohnerin lebten die drei Rehe, die ein auffällig dunkles Fell besaßen, auf und in der Nähe der Pferdewiesen und Gartengrundstücke und wurden von den Anrainern oftmals beim Fressen oder Ruhen beobachtet. Da laut Anwohnerin auf der Wassermühlenstraße und den angrenzenden Feldwegen des Öfteren auch Hunde zu sehen gewesen seien, die ohne Leine frei herumliefen, seien es ihrer Ansicht nach vermutlich deren Halter, die für den Tod der drei Rehe verantwortlich gemacht werden könnten.

    Halter haften für ihre Hunde

    Klöber bestätigt, dass Hundebesitzer generell für ihre Tiere haften. „Wenn man es sachlich sehen möchte, wurden hier gute und teure Lebensmittel vernichtet. Dafür müssten die Hundehalter eigentlich Schadensersatz zahlen.“ Der Hegeringleiter betont: „Die Rehe werden keinen einfachen Tod gehabt haben. Sie sind qualvoll gestorben.“

    Daher mahnt Klöber die Hundebesitzer zu Vorsicht und Rücksichtnahme. Wenn diese außerhalb der Zeit des Leinenzwangs während Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit vom 1.  April bis 15. Juli ihre Vierbeiner erlaubtermaßen frei herumlaufen ließen, müssten sie diese im Ernstfall allerdings auf andere Weise unter Kontrolle bringen können. „Sie müssen ihre Hunde stetig im Blick haben, und die Hunde müssen auch auf die Befehle ihrer Besitzer hören“, betont Klöber. Seine Erfahrungen zeigten, dass das in vielen Fällen nicht der Fall sei. „Nicht umsonst gibt es Hundehaftpflichtversicherungen – und damit man diese nicht in Anspruch nehmen muss, einen Hundeführerschein.“



    Quellenangabe: Barsinghausen/Wennigsen vom 10.10.2022, Seite 1

  • Dr. Wolfram Klöber Mittwoch, 28. September 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    Es ging durch die Presse:

    Barsinghausen

    Es gab im September die erste Bestätigung, dass der Goldschakal sich jetzt auch in Niedersachsen reproduziert. Der Goldschakal hat sein Kernverbreitungsgebiet in Europa auf dem Balkan. Er breitet sich aber immer mehr nach Norden und Westen aus. In Deutschland gibt es seit 1998 Sichtungen und eben jetzt die Bestätigung für Niedersachsen, dass er sich auch hier vermehrt. Mit einer Körperlänge von 80 bis 95 cm und einem Gewicht von 8 bis 15 kg ist er deutlich kleiner als der Wolf und nur wenig größer als der heimische Rotfuchs. Mit dem konkurriert er auch im Nahrungsverhalten: Kleinsäuger, Amphibien und Insekten, wie auch Obst und Vögel bilden den Hauptbestandteil seiner Ernährung.

    Der Goldschakal gilt zur Zeit offiziell noch nicht als invasive Art, für die heimischen Bodenbrüter wäre er nach dem Waschbär und dem Marderhund ein weiterer nicht heimischer, invasiver Fressfeind. Zur Zeit darf der in Deutschland nicht bejagt werden, in Österreich aber schon.

    Auch im Hegering Barsinghausen soll der Goldschakal seit zwei Jahren gesichtet werden, zur Zeit wahrscheinlich noch als durchziehende Tiere.

    Text: Wolfram Klöber
    Foto: Wikipedia

  • Dr. Wolfram Klöber Samstag, 17. September 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    Herzliches Willkommen

    Barsinghausen

    Am Samstag, den 17. September fand der erste Reviergang des neuen Jägerkurses der Jägerschaft Hannover-Land im Hegering Barsinghausen statt. Horst Glaubitz und seine Helfer begrüßten die Teilnehmer des neuen Jägerkurses am Grillplatz in Hohenbostel. Am Anfang wurden sicherheitsrelevante Jagdhornsignale vorgestellt, bevor der eigentliche Reviergang begann. Die Kursteilnehmer werden in den nächsten Wochen noch einige Mal wieder kommen. Allen ein herzliches Willkommen und alles Gute für die dann anstehende Jägerprüfung!

    Text und Fotos: Wolfram Klöber

  • Dr. Wolfram Klöber Freitag, 9. September 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    Fricke Jagd

    Barsinghausen

    Doppelt hält besser

    Das neue Niedersächsische Jagdgesetz hat den Weg bestätigt: Das regelmäßige Üben des Jagdlichen Schießens wird immer wichtiger und deren Nachweis ist jetzt auch für Büchse und Flinte erforderlich. Deshalb hat der Hegering Barsinghausen gleich zwei Termine in Schießkinos organisiert und fast 20 Teilnehmer waren dabei.

    Am Freitag, den 9. September waren wir im Schießkino Oberg. Nach der Sanierung des Standes gab es reale jagdliche Situationen, wo wir mit unseren eigenen Waffen und normaler Munition trainieren konnten. Die Woche danach waren wir am Freitag, den 16. September im Hegering vor Ort: Im neuen Schießkino in Gehrden bei Fricke Jagd (www.fricke-jagd.de). Auch dort konnten wir mit unseren eigenen Waffen, Büchse wie Flinte, per Laser-Technik trainieren. Hier war es besonders spannend und hilfreich, den Bewegungs- und Schussverlauf nachvollziehen zu können. So eine Gelegenheit vor Ort ist für alle Jäger von großem Vorteil. Wir kommen gerne wieder!

    Text und Foto: Wolfram Klöber

  • Dr. Wolfram Klöber Donnerstag, 8. September 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    100% Teilnahme im Hegering Barsinghausen

    Barsinghausen

    Alle Reviere im Hegering Barsinghausen haben dieses an der Wildtiererfassung teilgenommen. Vielen Dank an alle Revierinhaber für ihre Zeit und ihren Einsatz! Im Jahr 1991 von der Landesjägerschaft Niedersachsen inszeniert, wird dieses Programm seither kontinuierlich in Niedersachsen durch die Jägerschaft durchgeführt. Kontinuierlich beteiligen sich jährlich bis zu 8.000 Revierinhaber an diesem Wildtiermonitoringprogramm und gewährleisten so eine hohe Beteiligungsrate von über 80%.

  • Nadine Führer-Pätzold Dienstag, 6. September 2022 von Nadine Führer-Pätzold

    Barsinghausen

    Was haben Sie am letzten Wochenende der Sommerferien gemacht? Viele Jäger im Hegering Barsinghausen sind am 20./21.08.2022 sehr früh aufgestanden, um noch vor Sonnenaufgang am gemeinschaftlichen Krähenansitz in der Jägerschaft Hannover-Land teilzunehmen. Beteiligt waren alle Feldreviere des Hegerings. In 2 Tagen konnten 18 Krähen gestreckt werde. Die Revierinhaber ermöglichten Jungjägern, neuen Hegeringsmitgliedern und Jäger ohne Jagdmöglichkeiten teilzunehmen. Diese Bereitschaft ist vorbildlich, gerade auch weil die Krähenjagd besondere Herausforderungen stellt.

    Die Jagd auf diese intelligenten Tiere ist sehr schwierig und mit ihrer stetig wachsenden Population immer wichtiger, denn die Allesfresser machen Vogelnestern und Junghasen immer mehr zu schaffen. So war auch Ziel, die letzten Rebhühner im Bereich Barsinghausen zu schützen. Mit dem hohen Freizeitdruck in Wald und Feld sowie wachsender Unkenntnis über die Notwendigkeit dieser Jagd müssen sich Jäger immer öfter für ihren Einsatz rechtfertigen.

    Als Vorbereitung zur Jagd organisierte der Hegering vorab eine Krähenseminar unter der Leitung von Diplom Forstwirt Sven Lübbers vom Jägerlehrhof in Springe. Die dort erhalten Anregungen und Tipps halfen hoffentlich das Streckenergebnis zu erhöhen.

    Zum Abschluss der beiden Tage gab es ein gemeinsames Frühstück. Jung und Alt nutzen die gemütliche Runde zum regen Erfahrungsaustausch. Die Bläser bildeten einen besonders stimmungsvollen Rahmen.

    Autoren:

    Nadine Führer-Pätzold und Dr. Wolfram Klöber

    Fotos:

    Nadine Führer-Pätzold

    Norbert Lichey

  • Dr. Wolfram Klöber Sonntag, 28. August 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    Jagdhornbläser eröffnen den Stadtfestsonntag

    Barsinghausen

    Das war ein gelungener Einstieg: Wilfried Bade vom Hegering Barsinghausen und Dennis Noltemeyer vom Hegering Groß Munzel haben den Stadtfestsonntag eröffnet.

  • Dr. Wolfram Klöber Mittwoch, 27. Juli 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    Barsinghausen

    Die Aujeszkysche Krankheit („Juckseuche“) ist in Barsinghausen und Wennigsen angekommen. Hegeringleiter Wolfram Klöber warnt Hundebesitzer vor der für Säugetiere zumeist tödlich verlaufenden Viruserkrankung. Barsinghausen. Die Leinenpflicht für Hunde hat am 15. Juli geendet. Barsinghausens Hegeringleiter Wolfram Klöber warnt jedoch davor, die Vierbeiner jetzt wieder frei herumtollen und -laufen zu lassen. Den Tieren droht eine Infektion mit der Aujeszkysche Krankheit, die bei Hunden immer tödlich verläuft. Die Aujeszkysche Krankheit ist nach dem ungarischen Tierarzt Aladár Aujeszky benannt und wird auch als „Pseudowut“ oder „Juckseuche“ bezeichnet. Sie wird von einem Virus aus der Familie der Herpesviren hervorgerufen. Sein eigentlicher Wirt sind Schweine. Menschen gelten als resistent – anders als viele Säugetierarten.

  • Dr. Wolfram Klöber Montag, 25. Juli 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    Barsinghausen

    Zur Zeit gibt es keine Gänse im Hegering Barsinghausen. Das ist das Ergebnis der Sommerzählung der Wildgänse 2022. Die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. und das Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Tierärztlichen Hochschule Hannover haben zu einer flächendeckenden Erfassung übersommernder Gänse in Niedersachsen durch die Jäger aufgerufen. Für die Diskussion um die Bejahung der Gänse sind verlässliche Besatzzahlen über die heimischen Gänse besonders wichtig. Jetzt konnte die Zählung für 100% aller Reviere abgegeben werden mit dem Ergebnis Null. Vielen Dank an alle beteiligten Jäger für Ihren Einsatz!

    Viele Grüße und Waidmannsheil

    Dr. Wolfram Klöber
    Hegeringleiter

  • Nadine Führer-Pätzold Samstag, 9. Juli 2022 von Nadine Führer-Pätzold

    An alle Jägerinnen im Hegering – Wo wart Ihr?

    Garlstorf

    Am 8. und 9. Juli fand in Garlstorf das Landesvergleichsschießen im Jagdlichen Schießen der B-Schützen statt. Die einzige Teilnehmerin aus unserem Hegering fuhr zusammen mit den Jagdschützen/innen aus dem Hegering Calenberg zur Landesmeisterschaft. Die Anfahrt war entspannt und ohne Stau, das Wetter wechselhaft. Nach zwei Jahren Corona-Pause war die Vorfreude groß, aber die Aufregung leider auch, so dass die Ergebnisse etwas unter den Erwartungen blieben.

    Nach diesen zwei Jahren Pausen war es endlich wieder ein guter Anlass für Gespräche und regen Erfahrungsaustausch, den auch alle Teilnehmer/innen intensiv nutzten. Zur guten Atmosphäre trug auch die gute Verpflegung vor Ort bei.

    Aber nicht nur die Ergebnisse zählen. Jedes Schießen bedeutet auch Übung für unser jagdliches Handwerk. Zusätzlich fördern diese Treffen die Gemeinschaftsbildung und Kontaktpflege.

    Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr wieder mit deutlich mehr Jägern und Jägerinnen teilnehmen können. Bitte sprechen Sie / sprecht uns an.

    Nadine Führer-Pätzold

  • Dr. Wolfram Klöber Donnerstag, 7. Juli 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    “Erweiterung des Gewerbestandorts am Calenberger Kreisel“ mit örtlicher Bauvorschrift

    Barsinghausen

    Nachdem der Hegering Barsinghausen mit den betroffenen Revierpächtern und dem Naturschutzobmann der Jägerschaft, Hans-Jürgen Thiemann, schon ihre Stellungnahme zur Änderung des Flächennutzungsplanes für das Gewerbegebiet am Calenberger-Kreisel eingebracht hatte (vergleiche den Beitrag vom 16. April 2022), hat die Stadt Barsinghausen sehr zeitnah den Entwurf des neuen Bebauungsplanes für das Gebiet vorgelegt. Leider hat dieser unsere Eingaben nicht berücksichtigt, deshalb haben wir vom Hegering noch einmal zum Bebauungsplan Stellung genommen. Hoffentlich mit mehr Erfolg!

  • Dr. Wolfram Klöber Samstag, 25. Juni 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    Kitzrettung im Deister

    Deister/ Barsinghausen

    Am 25.6.2022 sollte im Deister einige Waldwiesen abgemäht werden. Weil die Kollegen von der Kitzrettung per Drohne auch einmal einen Samstag ausschlafen sollten, verabredeten sich eine Handvoll Jäger und Helfer und kontrollierten die Wiesen, bevor der Mäher zum Einsatz kam. Dabei konnte auf einer Wiese auch ein Kitz gerettet werden, was nicht mit seiner Mutter absprang. Die vier Stunden Einsatz haben sich mehr als gelohnt und alle gingen zufrieden nach Hause.

  • Axel Mewes Freitag, 24. Juni 2022 von Axel Mewes

    Krähenjagdseminar mit Sven Lübbers

    Naturfreundehaus/ Barsinghausen

    Im August wird der Hegering am revierübergreifenden Krähenjagdwochenende der Jägerschaft teilnehmen. Als Vorbereitung dazu hat der Hegering Barsinghausen Sven Lübbers, Leiter des Jägerlehrhofs am Jagdschloss Springe, als ausgewiesenen Experten in das Naturfreundehaus nach Barsinghausen eingeladen. Fast drei Stunden lang teilte Sven Lübbers sein langjährige Erfahrung auch anhand vieler Praxisbeispiele. Zwanzig Teilnehmer vom Hegering Barsinghausen und vom Hegering Groß Munzel hörten viel über Tarnkleidung und Tarnzelt so wie geflockte Lockkrähen. Am Krähenjagdwochenende haben die Revierinhaber sechs Stände für Jungjäger oder Jäger ohne eigene Jagdmöglichkeit angeboten. Das Seminar war eine gute Vorbereitung für alle dazu. Im Anschluss fand das diesjährige Hegering-Grillen statt.

    Bilder: Axel Mewes

  • Dr. Wolfram Klöber Freitag, 24. Juni 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    Hegering-Grillen

    Naturfreundehaus/ Barsinghausen

    Barsinghausen: Nach längerer Corona Pause fand nun wieder  Barsinghausens Hegering-Grillen statt. Gegen 18:00 Uhr trafen sich über 30 Teilnehmer am Naturfreundehaus Barsinghausen. Der Regen hatte aufgehört und auf dem Grill ging es „heiß“ her. Die Jagdhornbläser eröffneten den Abend und  der Hegeringleiter Dr. Wolfram Klöber begrüßte alle Gäste. Nach so langer Pause hatten die Jäger eine Menge zu erzählen. Es war ein gemütlicher Abend.

    Fotos: Axel Mewes

  • Dr. Wolfram Klöber Sonntag, 19. Juni 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    Rehrettung

    Barsinghausen

    Am heutigen Sonntag, 19. Juni, kam es am Morgen für ein Reh zu einem Unglücksfall. Das Tier fiel unglücklich in einen Schacht am rückwärtigen Bereich der Fußballschule des NFV und konnte sich mit eigener Kraft nicht mehr befreien. Durch den von der Polizei verständigten Jäger und mit Hilfe einer örtlich ansässigen Tierärztin konnte das Reh sediert werden. Anschließend konnte es aus dem Schacht gehoben und nach kurzer Zeit wieder in den natürlichen Lebensraum entlassen werden.

  • Dr. Wolfram Klöber Montag, 6. Juni 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    Mühlentag in Gehrden

    Gehrden

    Auch in Gehrden wurde der Mühlentag ausgiebig gefeiert. Die Veranstalter hatten für Kaffee und Kuchen gesorgt. Am Wildbratwürstchenstand standen lange Schlangen. Das Info- Mobil der JS Hannover- Land, betreut von den Jungjägern Matthias Leitner und Hans Warner, war gut besucht. Sie informierten sachkundig die Besucher über die heimischen Tierwelt. Die ausgestellten Präparate von Wolf und Keiler durften auch gestreichelt werden. Als Attraktion neben der Mühle war das von Conni und Harald Meyer, Claudia Gerbrode und Matthias Leitner betreute Damwild Gehege. Ein zwei Meter hoher Wolfzaun war erst kürzlich gezogen worden. Das Damwild ist zahm und neugierig. Kinder durften es im Gehege auch füttern.

    Bilder: Axel Mewes

  • Philipp Hölzl Donnerstag, 19. Mai 2022 von Philipp Hölzl

    Es knallt (nicht nur) - Wir Jäger in Niedersachsen

    beim Hegering Barsinghausen

    Wir Jäger in Niedersachsen,

    im Rahmen der neuen Reihe "Wir Jäger in Niedersachsen" war der „Niedersächsischer Jäger“ zu Gast beim Hegering Barsinghausen. Bei unserem Tag auf dem Schießstand in Schneeren konnte wir über unsere Arbeit in den Revieren und der Rehkitzrettung berichten. Das es eben nicht nur ums Schießen geht, sondern auch die Hege und Pflege sowie der aktive Naturschutz im Vordergrund steht, erläutert Hegeringleiter Dr. Wolfram Klöber im Gespräch mit Leonie, der neuen Moderatorin und Bloggerin des NJ. Weiter im Video berichtet Philipp Hölzl von seiner Arbeit bei der Rehkitzrettung im Raum Barsinghausen und den Möglichkeiten sich bei dieser Arbeit zu beteiligen.

  • Dr. Wolfram Klöber Sonntag, 24. April 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    Leinenpflicht

    Barsinghausen

    Am Sonntag machten Spaziergänger einen sehr traurigen Fund. Sie fanden im Bullabachtal oberhalb der Sängereiche ein totes Reh. Es wurde wahrscheinlich von einem Hund getötet, wie Jäger Wilfried Bade bestätigt. „Die ziellosen Bisswunden an vielen Körperstellen deuten auf einen Hund hin, der seinem Instinkt gefolgt ist. Ein Wolf würde sehr zielgerichtet nur in den Hals beißen.“ Hegeringleiter Dr. Wolfram Klöber bittet alle Hundebesitzer die aktuelle Leinenpflicht bis Mitte Juli in jedem Fall zu beachten. „Gerade in den nächsten Wochen werden viele Rehe ihre Kitze links und rechts der Wanderwege setzen. Da ist es besonders wichtig, dass alle Hundebesitzer ihre Tiere angeleint haben, um so etwas wie hier zu verhindern“.

  • Dr. Wolfram Klöber Samstag, 16. April 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    Flächennutzungsplan

    Barsinghausen

    In Barsinghausen soll der Flächennutzungsplan geändert werden und ein weiteres Gewerbegebiet ermöglichen. Naturschutzobmann Hans-Jürgen Thiemann, Hegeringleiter Dr. Wolfram Klöber und Revierpächter Torsten Gieseke treffen sich vor Ort, um Möglichkeiten zu suchen, den Eingriff in die Natur verträglicher zu gestalten.

    Bilder: Axel Mewes

  • Dr. Wolfram Klöber Freitag, 15. April 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    Hege und Pflege

    Barsinghausen

    Zum Jagdrecht gehören auch Hege und Pflege der Natur. So ist es für Revierinhaber im Hegering Barsinghausen selbstverständlich, die Lebensraumverbesserung tatkräftig zu unterstützen. Die Jäger haben mit finanzieller Unterstützung des Hegerings Barsinghausen im Deister eine Wildwiese angelegt.

  • Axel Mewes Freitag, 25. März 2022 von Axel Mewes

    JVH 2022

    Bantorf

    Gleich zu Beginn der diesjährigen Hegeringversammlung wies Hegeringleiter Dr. Wolfram Klöber nicht nur auf die Leinenpflicht mit Beginn der Brut-und Setzzeit ab 1. April hin, auch mit der ersten Bestätigung der Aujeszkyschen Krankheit bei einem Wildschwein im Gemeindegebiet im Februar ist es für alle Hundebesitzer wichtig, dass ihre Hunde keinerlei Kontakt mit Wildschweinen bekommen. Als Referenten von der Tierärztlichen Hochschule Hannover berichtete Dr. Oliver Keuling,in einem Vortrag über die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Niedersachsen Die ASP ist nur noch 200 km entfernt in den neuen Bundesländern im Kreis Ludwigslust-Parchim im Herbst nachgewiesen worden. Dafür werden Jagdhunde als Kadaverhunde ausgebildet, die verendetes Schwarzwild aufspüren sollen. Als Prävention gilt den Schwarzwildbestand zu reduzieren. Mit einer Rekordstrecke von 143 Stück Schwarzwild im vergangenen Jagdjahr hat der Hegering hier erfolgreich die Bestände präventiv schon reduziert. Auch Ehrungen für 25 Jahre Zugehörigkeit zur Jägerschaft standen an: Norbert Lichey, Berd Lenz, Friedrich Rohde und Rolf Harre erhielten vom Vorsitzenden Dr. Wolfram Klöber ihre Urkunden. Besonders geehrt wurde Horst Glaubitz,der seit 50 Jahren einen Jagdschein besitzt und sich seit vielen Jahren in der Jagdausbildung engagiert, bei den Jagdhornbläsern immer dabei und eine feste Größe beider Besprechung der Trophäen ist. Diesmal hat er die Goldmedaille dem Schießobmann Harald Meyer an die Prachttrophäen eines mehrjährigen Rehbocks gehängt.

    Die Jägerschaft Hannover-Land besitzt auch zwei Drohnen zur Kitzrettung. So konnten letztes Jahr schon 28 Kitze vor dem Mähtod gerettet werden. Hegeringmitglied Philipp Hölzl führt eine Drohne. Für dieses Jagdjahr gibt es wieder ein volles Programm: Hegeringschießen am 23.4. in Schneeren, Hegeringgrillen im Sommer, gemeinsame Krähenjagd und übergreifend in den Revieren ein Fuchsansitz. Im Herbst steht der Besuch von Fricke`s Schießkino an. Am Ende der Sitzung wurde noch ein Almschnitzel serviert und alle konnten nach den vielen Corona-Beschränkungen wieder einen geselligen Abend genießen.

    Bilder: Harald Meyer

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